Aiman – ein sanfter Pointerrüde, dessen Geschichte tief ins Herz trifft.
Als er erstmals auf der Straße gesichtet wurde, war er kaum zu erkennen als Hund: völlig abgemagert, kraftlos, ein Schatten seiner selbst. Sein Körper erzählte von Hunger, Kälte und Einsamkeit. Wie lange er dort schon allein durchhalten musste, kann niemand sagen – doch bei einem so sensiblen, feinfühligen Wesen wie einem Pointer muss es eine Qual gewesen sein. Diese Hunde tragen ihr Herz offen, sie sind zarte Seelen, die Nähe, Wärme und Geborgenheit brauchen. Und Aiman hatte nichts davon.
Unser Teammitglied Tiko und wir zögerten keine Sekunde, ihm helfen zu wollen. Doch es dauerte einige Zeit, bis man ihn sichern konnte – Aiman war zutiefst verängstigt, erschöpft, fast schon aufgegeben. Als er endlich in Sicherheit war, brach die ganze Wahrheit über seinen Zustand offen zutage.
Beim Tierarzt zeigte sich: Seine Blutwerte sind alarmierend schlecht. Besonders seine Thrombozyten – lebenswichtige Blutplättchen – liegen im kritischen Bereich. Weitere Tests stehen an, und wir wissen, dass ein harter Kampf vor uns liegt. Aiman ist schwach, aber er lebt. Und er kämpft still, so wie er es all die Monate allein getan hat.
Nun ist er auf Pflegestelle untergebracht, wo er zum ersten Mal seit langem Wärme spürt, weiches Futter erhält und einfach… sicher sein darf. Dort versuchen wir, ihn zu stabilisieren, ihm Kraft zurückzugeben – in der Hoffnung, dass er irgendwann ein Leben beginnen kann, das diesen Namen auch verdient.
Aiman hat so lange allein in der Dunkelheit überlebt.
Jetzt möchten wir ihm zeigen, dass es auch Licht gibt.
Update 10.01.2026
Aiman geht es inzwischen soweit gut. Mehr noch: Er hat angefangen zu spielen. Zu toben. Zu rennen.
Momente, die uns jedes Mal den Atem nehmen. Denn wenn man bedenkt, was dieser arme Hund auf der Straße erleben musste, wirkt dieses kleine Stück Lebensfreude wie ein Wunder.
Ihn jetzt so zu sehen – leicht, fröhlich – ist eine tiefe Freude und gleichzeitig sehr berührend. Schritt für Schritt wird er weiter aufgepäppelt, gewinnt an Kraft und Lebenslust zurück. Schon jetzt zeigt sich, was für ein wundervoller Pointer in ihm steckt, und bald wird er auch äußerlich wieder der schöne Hund sein, der er immer war.
Update 17.02.2026
Aiman blüht mit jedem Tag mehr auf. Aus dem einst so armen, abgemagerten und kranken Hund ist ein lebensfroher, wunderschöner Pointer geworden, der voller Energie und Lebensfreude steckt. Er liebt es zu rennen, sich zu bewegen und die Welt zu entdecken. Wenn ein Mensch auf ihn zukommt, ist seine Freude kaum zu bremsen – so sehr liebt er die Nähe und Aufmerksamkeit. Anfangs kann er sich vor lauter Glück kaum beruhigen, weil sein Herz einfach überläuft vor Begeisterung.
Auch gesundheitlich gibt es wunderbare Nachrichten: Die tierärztlichen Untersuchungen haben ergeben, dass Aiman inzwischen frei von Krankheiten ist und es ihm richtig gut geht. Sein Körper hat sich erholt – und seine Seele offensichtlich auch.
Es ist so berührend zu sehen, welche Entwicklung er gemacht hat. Aus einem geschwächten Hund ist ein fröhlicher, strahlender Pointer geworden, der das Leben wieder in vollen Zügen genießt.
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